So ein Blödsinn

Kommentar zu dem Artikel von Thomas Jocher Wohnen muss teurer werden in der Süddeutschen.

Im Grundsatz ist die Analyse zwar nicht falsch, allerdings ist der Wohnungsbau für den Endverbraucher trotz allem viel zu teuer oder er bekommt für sein einfach Geld zu wenig.
Wenn ich für eine Wohnung z. B. € 7000,- pro Quadratmeter ausgeben würde, würde ich auch als erstes die 2.50 m Raumhöhe in Frage stellen und dann möchte ich auch maximalen Wärme- und Schallschutz und eine gute Qualität in der Ausführung und der Materialien auch im ökologischen Sinn haben. Faktisch erhalte für mein Geld allerdings nur die Minimalstanforderungen und die Differenz steckt sich der Investor in die Tasche. So lange er Käufer findet, wird er auch nichts an der Herangehensweise ändern. Leider sind die Käufer oft auch nicht die Nutzer, sehen die Investition als Altersvorsorge, vermieten die Wohnung, denken also genauso kurzfristig wie der Investor und haben daher kein grosses Interesse mehr zu fordern. Mehr fordern hiesse auch nicht das zu kaufen, was angeboten wird, sondern es selbst in die Hand nehmen, eventuell eine Baugruppe gründen. Und das ist mit viel Aufwand, Zeit und Nerven verbunden, was nur wenige auf sich nehmen wollen. Leider.

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