Milchmädchenrechnung 2 – Spanien

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Es fing schon am Flughafen an. Beim Autoverleih kein Spanier nur so ausgeflippte Holländer, Skandinavier oder Deutsche. Ok, war vielleicht der falsche Zeitpunkt, könnte man sagen. Die Karre war dann aber kein SEAT, sondern so eine beschissene Reisschüssell mit ohne Klimaanlage. Könnte auch ein Zufall gewesen sein. Auffällig war aber dann auch, dass ein Grossteil der Leihautos importiert war. Überhaupt wenig Seats auf den Strassen. Sind die so schlecht? Ist das nicht VW? Oder kann die sich deswegen keinermehr leisten.
Der Höhepunkt waren aber im Supermarkt die „deutschen Produkten“-Abteilungen: klar der Otto-Normal-Tourist aus Castrop-Rauxel möchte auch im Urlaub nicht auf Spreewaldgurken und Bratmaxe etc. verzichten, aber jeder normale Spanier muss wahrscheinlich kotzen bei den Sachen.
Andererseits war unsere Kassiererin im Tante Emmaladen (Mallorca Bergdorf) offenbar froh über den Tourismus, weil sie und andere so zumindest einen Job hatten.

Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, hat die spanische Krise nicht direkt mit dem beschriebenen zutun, eher mit einer geplatzten Immobilienblase, die nebenbei die gesamte Landschaft zerstörte. Und jetzt ist alles im Arsch.

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